Operante Konditionierung - Lernen durch Verstärkung
(Belohnung)
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Versuchsablauf zur operanten
Konditionierung:
Ein untrainiertes Versuchstier, z. B. eine Ratte, läuft zunächst
in der Skinnerbox (B. F. Skinner, geb. 1904) umher. Durch
Pelletgabe (Futter) lernt sie die Futterschale kennen. Zufällig
berührt sie den Hebel und drückt ihn. Auf den Hebeldruck erhält
sie sofort ein Pellet (Belohnung, Verstärkung). Wiederholen des
Hebeldrucks mit anschließender Belohnung durch Pelletgabe führt
dazu, dass das Tier nach einer Weile vermehrt den Hebel drückt. |
Eine Handlung (Hebeldrücken) wird gelernt. Sie wird mit der
Befriedigung bzw. mit der Verminderung des Antriebs
(Fressbereitschaft) in Beziehung gesetzt. Die Belohnung wirkt
antriebssenkend.
Voraussetzung für den Versuch ist, dass
das Tier hungrig, d. h. motiviert ist; seine Fressbereitschaft muss
also hoch sein.
Das Erlernte wird wieder verlernt, wenn die Belohnung auf die
Handlung ausbleibt: Extinktion - hierbei handelt es sich um einen
aktiven Vergessensprozess. Es wird neu gelernt, dass die Belohnung
auf die Handlung ausbleibt. |


M.
W.
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