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Kontakt:
Michael Weber |
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Neodarwinismus - synthetische Theorie der
Evolution
Hierbei handelt es sich um Darwins Theorie aus heutiger Sicht.
Nach dieser Theorie erfolgt Evolution durch allmähliche
Ansammlung kleiner Veränderungen im Genpool
einer Art. Die Veränderungen selbst entstehen durch zufällige Mutationen
und vor allem durch Rekombination,
die dafür sorgt, dass sich alle Individuen einer Art – mit
Ausnahmen eineiiger Mehrlinge – genetisch voneinander
unterscheiden. Diese enorme genetische Variabilität liefert das
Rohmaterial für die Selektion, die in einem zweiten Schritt
dafür sorgt, dass besser angepasste Individuen im Durchschnitt
höhere Überlebens- und Fortpflanzungschancen haben als
schlechter angepasste Individuen.
Die synthetische Theorie der Evolution nennt folgende Evolutionsfaktoren:
 | Mutation ( Erbänderung
) |
 | Rekombination (
Neukombination von Erbanlagen ) |
 | Selektion
(Auslese: unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg der
Individuen einer Population aufgrund unterschiedlicher
Eignung) |
 | Genetische Drift und
(zufällige Schwankungen der Allelfrequenzen, die nicht auf
Selektion beruhen.) |
Beispiel: Entwicklung einer Tarntracht des
wandelnden Blattes (Heischrecke) mit den Begriffen Mutation,
Rekombination, Selektion, Genpool, Genfrequenz und Population.
Ursache der Variabilität ist die Mutation und Rekombination.
Es gibt verschiedene Heuschrecken in einer Population. Es erfolgt
die Selektion auffälliger Tiere z. B. durch Fressfeinde. Die
Heuschrecken, die Genkombination oder mutierte Allele besitzen,
die die Ausbildung des Merkmals Tarntracht besser bewirken,
pflanzen sich bevorzugt fort. In der nächsten Generation erhöht
sich die Genfrequenz im Genpool der Population für die günstigen
Gene bzw. Genkombination für die Tarntracht. Der Genpool kann
auch durch Gendrift verändert werden.


Sercan B. im März 2003
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