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Kontakt:
Michael Weber |
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Komfortverhalten bei Primaten
Beim Körperpflegeverhalten (Komfortverhalten) unterscheidet man
Autogrooming und Allogrooming, wobei zum ersteren die am eigenen Körper ausgeführten
Komfortverhaltensweisen zählen, zum letzteren solche, die von einem Artgenossen an einem
anderen Individuum ausgeführt werden.
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Fragestellungen:
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1) Welche Verhaltensweisen treten beim Komfortverhalten auf? |
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2)Wie häufig treten die jeweiligen Verhaltensweisen auf? Welche
Unterschiede treten bei verschiedenen Affenarten auf? |
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3) Wie lange wird gegroomt? Unterschiede zwischen Autogrooming und
Allogrooming? |
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4)Welche Körperteile werden gegroomt? Werden beim Autogrooming andere
Körperteile gepflegt als beim Allogrooming? |
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5) Wer groomt wen? Gibt es Unterschiede im Verhalten von Männchen,
Weibchen und Jungtieren? |
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6) Wie reagieren andere Gruppenmitglieder auf ein groomendes Paar? |
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Methoden:
Die Untersuchungen sollen an einer Halbaffenart, einer Altweltaffenart, einer
Neuweltaffenart und an einer Menschenaffenart durchgeführt werden. Empfehlenswert sind z.
B. Weißkopfmaki, Totenkopfäffchen Grüne Meerkatze und Schimpanse. Jede Gruppe soll
mindestens 2 Arten beobachten.
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zu 1) Ethogramm in bezug auf das Komfortverhalten erstellen.
Partnerarbeit, jeweils 15 Minuten zwei Affenarten beobachten. |
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zu 2) Tabelle mit Verhaltensweisen erstellen, mit einem Strich
notieren, wenn das beobachtete Tier eine Verhaltensweise neu ausführt. Pro Affenart soll
etwa 30 Minuten beobachtet werden; falls das beobachtete Tier vom Innenkäfig zum
Außenkäfig wechselt oder umgekehrt, sollte ein anderes Tier gewählt werden. |
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zu 3) Mit Hilfe zweier Stoppuhren während der Beobachtungen zu 2. die
Zeitdauer für Auto- und Allogrooming messen. |
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zu 4) Bei einer Affenart etwa 30 Minuten in einer Tabelle mit Hilfe
einer Strichliste protokollieren, welche Körperteile jeweils beim Autogrooming und
Allogrooming gepflegt werden. (Körperteile: Kopf, Hals, Rücken, Analregion,
Schwanz, Hinterbein, Bauch, Arm) |
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zu 5) In einer Tabelle mit Hilfe einer Strichliste protokollieren, wie
häufig ein männliches Tier ein weibliches Tier groomt bzw. umgekehrt, ggf. auch die
Zeitdauer messen. |
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zu 6) Qualitative Beobachtungen, Notizen vom Verhalten der anderen
machen. |
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In jedes Protokoll gehören als Standardangaben: Beobachter,
Datum, Uhrzeit, Ort, ggf. Wetterbedingungen, Tierart, Geschlecht und Alter des Tieres,
besondere Vorkommnisse!


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