| Adaptive Radiation |
Aufspaltung einer Art innerhalb einer relativ
kurzen Zeitspanne in mehrere Arten, die jeweils an verschiedene ökologische
Nischen angepasst sind. [ zurück] |
| Analogie |
Funktionsähnlichkeit, Ergebnis
einer konvergenten Entwicklung. Analogien weisen
nicht auf stammesgeschichtliche Verwandtschaft hin. [
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Antibiotika |
von Mikroorganismen gebildete Stoffe, die das Wachstum von Bakterien
hemmen oder diese zerstören. [
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Artbegriff, biologischer |
Zu einer Art gehören all die Individuum, die sich fruchtbar
fortpflanzen können. [
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Artbegriff, morphologischer |
Eine Art ist die Gesamtheit all der Individuum, die in allen
wesentlichen Merkmalen untereinander und mit ihren Nachkommen
übereinstimmen. [
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| Artbildung,
synchrone |
Aufspaltung einer Art in zwei oder
mehrere Schwesterarten ð Mannigfaltigkeit [
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| Artumwandlung,
allochrone |
Historische Artumwandlung im Laufe
der Generationsfolge, biol. Artbegriff nicht überprüfbar. [
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| Atavismus |
Wiederauftreten von Merkmalen, die im Laufe der
Evolution zurück gebildet wurden. [
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| allopatrische
Verbreitung |
Arten, die verschiedene Gebiete
bewohnen. [
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| endemischen
Arten |
Kommen nur in einem begrenzten
Lebensraum vor. [zurück] |
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Evolution |
natürliche Stammes- (Entstehungs-) Theorie der Organismen zu ihrer
heutigen Vielfalt [
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Evolutionsfaktoren |
Faktoren, die für die Zusammensetzung des Genpools einer Population
und für die Entstehung biologischer Vielfalt verantwortlich sind. [
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Fitness |
Maß dafür, wie viele Gene ein Individuum in die nächste Generation
der Population einbringt
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| Fossilien |
fodere = (lat.) graben
Überreste o. Zeichen von Lebewesen (früherer) vergangener Erdepochen
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Gen |
DNA-Abschnitt, der ein bestimmtes Protein codiert
[
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Genort |
Chromosomen-Abschnitt, an dem sich ein bestimmtes Gen befindet. [
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Genetische Drift |
Veränderung im Genpool einer Population aufgrund von
Zufallswirkungen durch a) Katastrophen
b) Gründerindividuen und c) Rekombination.
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Genpool |
Gesamtheit aller Gene einer Population [
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| Homologie |
Merkmale bzw. Organe, deren Ähnlichkeit
aufgrund einer gemeinsamen Erbinformation beruht. [ zurück] |
| Homologiekriterium
der Lage |
Organe sind homolog, wenn sie die gleiche Lage
in einem vergleichbaren Gefügesystem einnehmen. [ zurück] |
| Homologiekriterium
der Kontinuität |
Selbst unähnliche Organe sind homolog, wenn
sie sich durch Zwischenformen, für die jeweils untereinander das
Kriterium der Lage erfüllt ist, verbinden lassen. [ zurück] |
| Homologiekriterium
der spezifischen Qualität |
Komplexe Organe sind dann homolog, wenn sie in
zahlreichen Einzelheiten fes Baues übereinstimmen. [ zurück] |
Isolations-
mechanismen |
Faktoren, die eine Vermischung der Gene
verschiedener Arten verhindern.
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| Konvergente
Entwicklung |
Ursprüngliche Art verschiedene Organe werden
unabhängig von einander im Laufe der Evolution durch Anpassung an gleiche
Anforderungen des Lebensraumes immer ähnlicher, s.a. Analogie.
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Mimikry |
Ähnlichkeit, die auf der täuschenden Nachahmung von
Warnsignalen beruht
(Scheinwarntracht). [ zurück] |
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Modifikation |
Änderung des Phänotyps durch Umwelteinflüsse, individuelle Anpassung
während eines Lebens, nicht erblich. [
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Mutationsdruck |
von Mutationen in einer Population hervorgerufener, dem Selektionsdruck
entgegenwirkender Druck [ zurück]
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| Panmixie |
Freie Fortpflanzungsmöglichkeit
zwischen verschieden Individuen einer Art. [
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| ökologische
Nische |
Gesamtheit aller Faktoren, die für
die Art von Bedeutung sind ("Beruf" der Art"). [
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| Polyplodie |
...ist die Vervielfachung des
Chromosomensatzes. Polyplodie Zellen können z.B. entstehen, wenn sich bei
der Zellteilung zwar die Chromosomen verdoppeln, aber die eigentliche
Zellteilung nicht abgeschlossen wird, da der Spindelapparat nicht
ausgebildet wird. [ zurück] |
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Population |
Fortpflanzungsgemeinschaft; Individuen einer Art, die zur selben Zeit
im selben Raum miteinander leben und sich potenziell fortpflanzen können.
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| Rezent lebend |
...Gegenteil zu "fossil",
noch heute vorkommend. [ zurück] |
| rudimenentäre
Organe |
...sind Organe, die im Laufe der Evolution ihre
Funktion ganz oder teilweise verloren haben und nur noch als Reste
vorkommen. [
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Selektion, natürliche |
Aus der Wechselbeziehung zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt resultierender
Fortpflanzungserfolg verschiedener Phänotypen [
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stabilisierende Selektion
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Beide extreme Merkmalsausprägungen werden durch Selektionsfaktoren
eliminiert, mittlere Merkmalsausprägungen sind von Vorteil. [
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Selektion, gerichtete |
Eine der beiden extremen Merkmalsausprägungen ist von Vorteil, die
dazu im Gegensatz stehende von Nachteil.
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Selektion, disruptive |
Beide extreme Merkmalsausprägungen werden bevorzugt ð
Population wird u. U. in Unterpopulationen aufgespaltet
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Selektionsfaktoren, abiotische |
Faktoren der unbelebten Umwelt (Kälte, Hitze...) [
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Selektionsfaktoren, biotische |
Faktoren der belebten Umwelt (Fressfeinde, Parasiten...) [
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Selektionsdruck |
Druck, den die Umweltfaktoren auf die Individuen einer Population ausüben.
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Selektionsfaktoren |
sind Umwelteinflüsse, die die Fortpflanzungsrate verschiedener
Individuen unterschiedlich beeinflussen (abiotische
und biotische Faktoren). [
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Sexuelle Selektion |
unterschiedlicher Fortpflanzungserfolg der Individuen einer Population
aufgrund unterschiedlicher Eignung in der Konkurrenz um den Zugang zu
Sexualpartnern [ zurück]
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| sympatrische
Verbreitung
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Arten, die das gleiche Gebiet
bewohnen. [
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Tierzüchtung |
Vom Züchter (Mensch) durchgeführte Selektion eines bestimmten
Merkmals. [ zurück]
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