Interphase:
Als Interphase wird der Zeitraum zwischen zwei Mitosen bezeichnet. Die
Interphase besteht aus drei Stadien.
Bei dem ersten Stadium, dem G1-Stadium wachsen die in der Mitose
entstandenen Tochterzellen. Hier findet die Proteinbiosynthese statt.
Die DNA wird auf Fehler hin überprüft, sodass im folgenden
Stadium die identische Replikation nur bei einer einwandfreien DNA
abläuft. Die
Ein-Chromatid-Chromosomen sind dekondensiert.
Im S-Stadium (Synthesestadium) erfolgt die Verdoppelung der
Ein-Chromatid-Chromosomen zu Zwei-Chromatiden-Chromosomen und damit
einhergehend die identische Replikation der DNA.
Die Chromosomen sind dekondensiert.
Das dritte und letzte Stadium der Interphase ist das G2-Stadium. Dieses
Stadium dient der Vorbereitung auf die Mitose. Auch hier wird die DNA auf
Fehler hin überprüft und es werden die Enzyme für die folgende Mitose
bereitgestellt. Die Interphase ist beendet,
wenn die Prophase der Mitose einsetzt.
Bei der Interphase dauert das
G1-Stadium etwa 10 Stunden an, das S-Stadium 9 Stunden und das G2-Stadium
ca. 4 Stunden.
Zellzyklus:
Als Zellzyklus wird der gesamte Vorgang, also die Mitose und die
Interphase zusammen, bezeichnet. Die Mitose ist dabei wesentlich kürzer
und dauert nur ungefähr 40 Minuten. Die Interphase ist länger und hat eine Dauer
von ca. 23 Stunden, so dass man sagen kann, dass der gesamte Zellzyklus
für einen Durchgang einen ganzen Tag benötigt, wobei die Dauer von Art
zu Art und auch von Zelltyp zu Zelltyp verschieden sein kann.