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VERSUCHSBESCHREIBUNG:
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Nach dem Ausspülen der Chromatographiewanne mit
destilliertem Wasser wird das Fließmittel in den Behälter gefüllt
und mit dem Glasdeckel abgedeckt.
Die DC-Platte wird mit Hilfe eines Lineals mit einer „Startlinie"
gekennzeichnet, welche sich im Abstand von 1 cm zur schadfreien
Grundkante befindet. Auf dieser Graden werden
einzelne Punkte im Abstand von jeweils 1,5 cm markiert. |
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Auf diese fünf Punkte werden mit Hilfe
einer Pipette die vier unterschiedlichen Aminosäuren und AS-Gemisch
aufgetröpfelt, wobei die jeweiligen Substanzflecken nicht breiter
als 5 mm sein dürfen.
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| Die Substanzflecken auf der DC-Platte
müssen eine Weile trockenen und werden dann in die Chromatographiewanne
gestellt und abgedeckt, und zwar so, dass die beschichtete Fläche
der Platte nach außen zeigt. |
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| Die Platte wird solange in dem mit
Fließmittel gefüllten Behälter aufbewahrt bis sich die
Fließmittelfront ca. 2 cm unter dem oberen Rand befindet. |
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| Nach der Entnahme der Platte wird die
Fließmittelfront durch Einritzen markiert. |
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| Die Platten werden unter dem Abzug mit
Hilfe eines Föns getrocknet. |
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| Anschließend werden die Platten mit der
Ninhydrin-Sprühreagens besprüht. Dies erfolgt unter dem Abzug und
unter äußerster Vorsicht, da die Berührung und die Inhalierung
dieses Reagens zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Durch
Ninhydrin werden die Substanzflecken sichtbar.
Nun wird die Platte wieder zum Trocknen unter dem
Abzug liegengelassen. Nach ungefähr 30 Minuten kann der Versuch
ausgewertet werden. |
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VERSUCHSAUSWERTUNG:
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Um den Versuch auszuwerten werden die jetzt
ersichtlich gewordenen blau-violetten Substanzflecken, die
Startlinie und die Fließmittelfront auf das Transparentpapier
gepaust.
Jetzt können die Abstände der einzelnen
Substanzfleckmittelpunkte zur Startlinie abgemessen werden. Durch
diese Werte können wiederum die jeweiligen Rf-Werte
durch folgende Formel ermittelt werden.

Letztendlich können die im Gemisch enthaltenen
Aminosäuren mit Hilfe der reinen Aminosäuren und des Rf-Wertes
identifiziert werden
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Im Gemisch (s. Skizze) befinden sich die
Aminosäuren Nr.1 und Nr.2. |